Smart Glasses: Was Unternehmer und Mitarbeitende beachten sollten

21. Oktober 2026 Vincent Smart Glasses Datenschutz KI Unternehmen

Smart Glasses sind eine Form von Augmented Reality (AR), bei der digitale Informationen direkt in die Sichtfelder der Nutzer integriert werden. Sie werden in verschiedenen Branchen eingesetzt, etwa im Handel, im Maschinenbau oder in der Logistik, um Prozesse zu optimieren und Entscheidungen zu unterstützen. Allerdings bergen sie auch datenschutzrelevante Risiken, die für Unternehmer und Mitarbeitende von Bedeutung sind. Die EDSA-Stellungnahme hebt insbesondere die Herausforderungen hervor, die durch die Nutzung von Smart Glasses entstehen können, insbesondere in Bezug auf die Privatsphäre der Nutzer und die Verantwortung der Hersteller.

Durch die Integration von Kameras, Mikrofonen und anderen Sensoren können Smart Glasses Daten über die Umgebung und die Nutzer selbst sammeln. Diese Daten können beispielsweise Bewegungen, Sprachaufnahmen oder visuelle Informationen enthalten. Die EDSA-Stellungnahme betont, dass Hersteller und Nutzer auf die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben achten müssen, um die Rechte der Betroffenen zu wahren. Dazu gehören die Einwilligung der Nutzer, die Speicherung und Verarbeitung der Daten sowie die Sicherstellung, dass diese nur für die vorgesehene Nutzung genutzt werden.

Für Unternehmer und Mitarbeitende bedeutet das, dass die Nutzung von Smart Glasses sorgfältig geplant und kontrolliert werden muss. Es ist wichtig, die Datenschutzrichtlinien der Hersteller zu prüfen und sicherzustellen, dass die Nutzung der Geräte im Einklang mit den geltenden Gesetzen steht. Zudem sollten Unternehmen klare Richtlinien für die Nutzung von Smart Glasses innerhalb des Unternehmens erstellen, um Missbrauch zu vermeiden und die Vertraulichkeit der Daten zu schützen.

Was bedeutet das konkret für Ihr Unternehmen?

Die Nutzung von Smart Glasses erfordert eine klare Abgrenzung der datenschutzrechtlichen Verpflichtungen und eine sorgfältige Planung der Anwendung. Unternehmen müssen sicherstellen, dass die Nutzung der Geräte im Einklang mit den geltenden Vorschriften steht und dass die Rechte der Nutzer respektiert werden. Dies umfasst die Einwilligung der Nutzer, die Sicherstellung der Datensicherheit und die klare Kommunikation der Nutzungsbedingungen.

Wie ISN/xyn,ap dabei unterstützt

Die Module Infrastructure und AI in xynap bieten eine GDPR-konforme Infrastruktur und AI-Technologien, die datenschutzrechtliche Anforderungen erfüllen und die Sicherheit der Daten gewährleisten.

Quellen (6)

  1. european-union.europa.eu
  2. www.bfdi.bund.de
  3. www.datenschutz-berlin.de
  4. www.dr-datenschutz.de
  5. www.heise.de
  6. www.golem.de