Smart Glasses: Was Datenschutzbeauftragte beachten müssen

13. August 2026 Laura Datenschutz Smart Glasses DSGVO KI

Smart Glasses, also sogenannte Smart-Gläser, sind eine Form von Augmented Reality (AR), bei der digitale Informationen direkt in die Sichtfelder der Nutzer integriert werden. Sie werden zunehmend in Unternehmen eingesetzt, etwa für die Visualisierung von Daten oder zur Unterstützung von Mitarbeitenden in der Produktion oder im Vertrieb. Doch mit dieser Technologie verbunden sind auch spezifische datenschutzrechtliche Herausforderungen, die Datenschutzbeauftragte besonders beachten müssen.

Zunächst ist es wichtig, zu klären, welche Arten von Daten Smart Glasses erfassen können. Dazu gehören beispielsweise Gesichtserkennung, Sprachaufzeichnungen, Bewegungsdaten und sogar visuelle Informationen aus der Umgebung. Diese Daten können sensibel sein, insbesondere wenn sie in Echtzeit übertragen oder gespeichert werden. Datenschutzbeauftragte müssen sicherstellen, dass die Verarbeitung dieser Daten im Einklang mit den geltenden Datenschutzgesetzen steht, wie dem DSGVO in der EU.

Ein weiterer Aspekt ist die Einwilligung der Nutzer. Laut DSGVO muss eine Person explizit zustimmen, wenn ihre Daten verarbeitet werden. Bei Smart Glasses ist es besonders wichtig, die Nutzer über die Art und den Umfang der Datenerfassung zu informieren. Zudem sollten die Nutzer die Möglichkeit haben, ihre Zustimmung jederzeit zu widerrufen oder die Datenerfassung zu deaktivieren.

Ein weiterer Punkt betrifft die Speicherung und den Schutz der gesammelten Daten. Datenschutzbeauftragte sollten prüfen, ob die verwendeten Smart-Glasses und die damit verbundenen Systeme angemessen verschlüsselt sind und ob die Daten nicht unbefugt zugänglich gemacht werden können. Es ist auch wichtig, die Dauer der Speicherung der Daten zu kontrollieren und sicherzustellen, dass sie nicht länger als nötig aufbewahrt werden.

Zudem sollten Unternehmen prüfen, ob die Verarbeitung von Daten durch Smart Glasses zur Erfüllung einer gesetzlichen Pflicht oder zur Wahrung von Interessen der Nutzer notwendig ist. Wenn dies nicht der Fall ist, kann die Verarbeitung als unzulässig angesehen werden.

Was bedeutet das konkret für Ihr Unternehmen?

Als Unternehmer oder Mitarbeiter ohne IT-Hintergrund ist es entscheidend, die datenschutzrechtlichen Anforderungen für Smart Glasses zu verstehen. Sie müssen sicherstellen, dass die Verarbeitung von Nutzerdaten transparent und einvernehmlich erfolgt. Zudem ist es wichtig, die Sicherheit der Daten zu gewährleisten und die Nutzer über die Nutzung der Technologie zu informieren. Nur so können Sie die rechtlichen Risiken minimieren und die Vertrauensbasis mit Ihren Mitarbeitenden und Kunden stärken.

Wie ISN/xyn.Tech dabei unterstützt

Die Module Infrastructure und AI in xynap bieten eine GDPR-konforme Infrastruktur und unterstützen bei der sicheren Nutzung von Technologien wie Smart Glasses. Sie ermöglichen eine transparente und sichere Verarbeitung von Daten, um die Einhaltung von Datenschutzstandards zu gewährleisten.


Quellen (6)

  1. dr-datenschutz.de
  2. de.smart.com
  3. datenschutzticker.de
  4. ratgeberrecht.eu
  5. heise.de
  6. t3n.de

Quellen (6)

  1. www.dr-datenschutz.de
  2. de.smart.com
  3. www.datenschutzticker.de
  4. www.ratgeberrecht.eu
  5. www.heise.de
  6. t3n.de